Irgendwie ist Arbeitsteilung ein vernünftiges Prinzip. Um über Wein zu schreiben, muss ich mich jedenfalls nicht an zwei Rebzeilen im eigenen Hinterhof versuchen, auch wenn ich den Drang des einen oder anderen Kollegen weg vom Schreibtisch und rein in die Scholle verstehen kann. Wäre auch mehr als waghalsig, bei einem mit zwei roten Daumen wie mir. Im Prinzip gilt das ja auch für einen Weinhändler, auch wenn mir da der Drang des Vermittlers zur Produktion schon eher einleuchtet. Und die Zürcher Weinhändler Franz Wermuth (Les Grands Vins Wermuth) und Frank Ebinger (Casa del Vino) dachten ja auch nicht im Traum daran, ihren Spezialisten ins Handwerk zu pfuschen, als sie 1998 mit Silvio ...