Seit seinem Todestag im Jahre 1910 blieb das Atelier von Albert Anker unberührt. Bis heute liegt auf dem Schreibtisch ein hölzerner Massstab. Darauf hat der Künstler geschrieben – oder vielleicht besser mit Tusche in gotischer Schrift gemalt: «Siehe, die Erde ist nicht verdammt.» In gleicher Weise schreibt Anker in einem Begleitbrief zu einem Gemälde: «[...] Eigentlich wollte ich ursprünglich auf den Rahmen eine Inschrift setzen: ‹Siehe, die Erde ist nicht verdammt.›» Er schrieb dies am Ende eines düsteren Jahrhunderts am 31. Januar 1899.
Der Satz erinnert stilistisch stark an die Bibel, lässt sich aber dort nicht belegen. Inhaltlich entspricht er aber sehr wohl der biblisch ...