Joaquim Maria Machado de Assis: Tagebuch des Abschieds. Aus dem Portugiesischen von Berthold Zilly. Friedenauer Presse. 231 S.
Den «grössten schwarzen Autor der Weltliteratur» hat Harold Bloom, selbst wohl der einflussreichste Literaturkritiker des vergangenen Jahrhunderts, Joaquim Maria Machado de Assis genannt, der sein ganzes Leben von 1839 bis 1908 in Rio de Janeiro verbrachte. Und die kaum weniger berühmte Susan Sontag stellte dem in den siebziger Jahren einsetzenden Boom zeitgenössischer südamerikanischer Schriftsteller ihre Überzeugung entgegen, dass keiner von ihnen je an den brasilianischen Machado de Assis herangereicht habe. Da Sontag w ...