Französische Präsidenten pflegen die grandeur de la France zu betonen. Das galt sowohl für Charles de Gaulle als auch für seine Nachfolger François Mitterrand, Valéry Giscard d’Estaing wie auch für Jacques Chirac. Und das gilt jetzt auch besonders für Nicolas Sarkozy. Sie suchten und suchen Gelegenheiten, um die Vorteile der französischen Lebensart und der französischen Wissenschaft, insbesondere gegenüber den Angelsachsen, hervorzuheben.
Diese hohe Selbsteinschätzung gerade auch des jetzigen Präsidenten wird freilich durch die nicht besonders gute Wirtschaftslage Frankreichs getrübt. Das Bruttoinlandsprodukt ist gegenüber dem Vorjahr um mehr als zwei Prozent gefallen. Sch ...