Die Einwanderung in die Schweiz, so gab das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Dienstag bekannt, «ist im ersten Quartal 2016 im Vergleich zur gleichen Periode im Vorjahr zurückgegangen». Bereits Tage zuvor war die NZZ am Sonntag mit dem Zahlenmaterial gefüttert worden und jubilierte: Das Thema Migration verliere «an politischer Brisanz». Der Blick fragte gar: «Setzt sich die Masseneinwanderungsinitiative (MEI) von selbst um?» Ins gleiche Horn stiess der Arbeitgeberverband, der mit einem Stossseufzer der Erleichterung kundtat, die rückläufige Zuwanderung «entlarve» die «Polemik um die Zuwanderung» als «Spiegelfechterei». Die Botschaft: Eine Begrenzun ...