Auf den ersten Blick scheinen die jüngsten Beschäftigungszahlen in der Schweiz auf ein Job-Wunder hinzudeuten. Die Aussichten auf eine Anstellung sind besser als vor einem Jahr. Fachpersonal wird knapp, die Arbeitslosenzahlen sinken, der Index der offenen Stellen steigt.
Doch beim zweiten Blick zeigt sich eine bedenkliche Entwicklung. Denn die Zahlen, die das Bundesamt für Statistik (BFS) im jüngsten Beschäftigungsbarometer präsentiert, sind ein Job-Schock. Sie dokumentieren gefährliche Verschiebungen am Arbeitsmarkt. Die neuen Stellen sind vor allem in den Bereichen öffentliche Verwaltung und Gesundheit geschaffen worden. Während des zweiten Quartals sind dort im Vergleich zum Vor ...