Eben kehre ich zurück von einem Ausflug mit der Familie zu den mächtigen mittelalterlichen Burgen in Bellinzona, wo einst die Durchgänge zum Gotthard bewacht wurden. Wir verbringen unsere Ferien im Tessin, bei grossartiger Sonne und viel Wind (kein Schnee). Im Wohnzimmer fällt mein Auge auf die letzte Ausgabe der New York Review of Books, einer angesehenen, wenn auch kleinauflagigen, prononciert linken, aber intelligent linken Publikation, die ich immer wieder mit Gewinn und manchmal sogar mit Zustimmung lese.
In der jüngsten Ausgabe findet sich ein Aufsatz des renommierten amerikanischen Historikers Christopher Browning, der sich schwerpunktmässig mit den Verbrechen der Hitler-D ...