US-Präsident Trump gilt als Schädling der internationalen Handelspolitik, der den wirtschaftlichen Austausch stur als Nullsummenspiel versteht: Was der eine verliert, gewinnt der andere – siegen heisst, dem anderen Terrain abzunehmen. So gesehen sind Exporte, also Markterfolge im Ausland, gut, Importe schlecht. Weil die USA seit langem mehr importieren als exportieren und ein anhaltendes Handelsbilanzdefizit haben, sah Trump Amerika als Verlierer und griff an. Seine Instrumente waren primär Zölle auf Gütern, Rohmaterial, Autos. Das verteuerte Importe in die USA, die Volumen aus China schrumpften.
...