Ist er bereits in der Sackgasse? Oder hat er es geschafft? Beim dritten Buch trennen sich die Wege. Entweder man hat seine ureigene Handschrift gefunden und klettert die Himmelsleiter empor; oder man dümpelt im Gewässer des Mittelmasses. Der heute 34-jährige Peter Weber war ein Senkrechtstarter. 1993 ist ihm mit dem kraftstrotzenden Erstling «Der Wettermacher» ein Überraschungssieg gelungen, so überschäumend war seine Fantasie, so aberwitzig seine Familien-studien, so verspielt seine Sprache. Sechs Jahre später zeigten sich mit dem Zweitling erste Wolken. «Silber und Salbader» war ein ansehnliches Buch, ein Wurf war es nicht mehr. Zu sehr zehrte der Autor vom Geschichtenmaterial d ...