Tatjana Isler ist Mutter von vier Kindern zwischen drei und dreizehn Jahren. «Mir ist es wichtig, meine Kinder über den Mittag zu sehen», sagt sie. Sie könnten ihr dann ihre Freuden und Sorgen erzählen, die beim Abendessen vielleicht schon wieder vergessen sind. «Manchmal wollen sie sich aber auch nur ins Zimmer zurückziehen oder mit dem Büsi knuddeln.» Noch nie habe ihre kleine Tochter gesagt, sie wolle in der Schule essen, wie das viele andere tun — obschon sie fast fünf Kilometer mit dem Velo fahren muss, bis sie zu Hause ist.
Isler betont, wie wichtig es für sie sei, dass die Beziehung zu ihrer dreizehnjährigen Tochter nicht abreisst. «Es kann so viel kaputtgehen im schwie ...