Es war wieder mal die Geschichte vom kreissenden Berg, der eine Maus gebar. Die Schicksalswahl in der Türkei war letztlich doch nicht so schicksalsträchtig. Weder hatte Oppositionskandidat Kemal Kilicdaroglu die Nase vorn, wie es – wieder einmal – so viele Umfragen in einem kollektiven Anfall von Wunschdenken vorhergesagt hatten. Noch griff Amtsinhaber Recep Tayyip Erdogan offenbar auf Wahlfälschungen zurück, wie man es ihm prophylaktisch unterstellt hatte.
Osmanische Traditionen: Erdogan.
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