Azzedine Alaïa
«Die Kleider, die ich mache, müssen den Körper respektieren.»Auch wenn seine Entwürfe wie Haute Couture aussehen, sind sie es nicht. Das merkt man auch am Preis. Und doch ist Azzedine Alaïa der bedeutendste Couturier. Manche seiner Entwürfe nehmen bis zu 1600 Stunden Arbeit in Anspruch.
Der geborene Tunesier studierte in seiner Heimat Bildhauerei und lernte von seinen Schwestern das Nähen. Mit 17 Jahren zieht er 1957 nach Paris. Als Haushälter und Hausschneider der Comtesse de Blégiers lernt Alaïa die feine Pariser Gesellschaft kennen. Zu seinen ersten Kundinnen zählen Marlene Dietrich und Greta Garbo. 1980 gründet er sein eigenes Atelier: ein perforierter, niete ...