Mark Schneider muss zwei Temperamente verkörpern: den Stürmer und den Verteidiger – oder den Jäger und den Ackerbauer. Als Chef des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns Nestlé steht er seit Anfang 2017 einem Anleger- und Medienpublikum gegenüber, das von ihm früher oder später Verkaufsaktionen und zugleich eine Einkaufstour erwartet. Einen solchen Umbau mit dem Abstossen bestimmter Geschäfte und dem Hereinnehmen neuer Firmen sehen viele Beobachter als beste Chance, endlich wieder Wachstum und Aufbruch in den Schweizer Traditionskonzern zu bringen. Einige sehen das sogar als notwendig an, um zu verhindern, dass Nestlé plöt ...