Nein, die Nomination von Karin Keller-Sutter als Bundesratskandidatin löst gewiss nicht bei allen Begeisterung aus, vor allem nicht bei linken Frauen. Eine langgehegte heimliche Befürchtung ist bestärkt worden, dass es diese Frau zum Amt der Bundesrätin schaffen könnte. Sie ist einigen ein Dorn im Auge. Schliesslich will sie nicht so recht in das Bild einer schweizerischen Politikerin passen: zu klar in ihren Statements, zu konsequent in ihren politischen Anliegen, zu gezielt in der Umsetzung ihrer Geschäfte, zu professionell im Umgang mit den Medien, zu beliebt bei der Bevölkerung und darüber hinaus auch noch zu attraktiv.
Anlässlich des Kongresses der Frauenvernetzung in St. Gal ...