In die Enge getrieben, versuchen die geistlich-politischen Herren des Irans etwas Altes: Âeine CharmeoffenÂsive. Dazu stehen die notwendigen Requisiten bereit. Der Holocaust-Leugner ist weg, sein Nachfolger gratuliert den Juden zum Rosh Hashanah (Neujahr) und telefoniert mit Obama. Der Präsident spricht postwendend von einem historischen Ereignis.
Die Sanktionen wirken. Die iranische Wirtschaft ist am Boden, sie ist in den letzten beiden Jahren geschrumpft. Der Export ist einÂgebrochen, Arbeitslosigkeit und Inflation nehmen zu, die Realeinkommen sinken. ÂJunge, gut ausgebildete Iraner verlassen das Land. Die ÂRepression – Zensur und Hinrichtungen Oppositioneller – ist schärfer gew ...