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Editorial

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Die Grossbank hat ein vernünftiges, massvolles Bonus-System. Die Raserei dagegen ist grotesk.
Die Hysteriker krebsen zurück. Letzten Dienstag musste die Schweizer Tageszeitung Blick auf Seite drei kleinlaut eine Entschuldigung einrücken. Die tags zuvor in Monumentalbuchstaben gemeisselte Schlagzeile «100 Mio für Grübel!» stimmte nicht. Oswald Grübel, CEO der Grossbank UBS, kassiert keinen «Abzocker»-Bonus von 100 Millionen Franken. Grübel kassiert gar keinen Bonus. Er hat sogar, wie der Blick korrigierte, «auf einen Bonus verzichtet». Null statt hundert Millionen: Das ist das neue Empörungsgefälle zwischen Fakten und Unterstellungen in der Schweizer Bonusdebatte. Zu den Fakten: Die UBS verbesserte im letzten Jahr ihr Geschäftsergebnis von minus 27 Milliarden auf minus ...
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