Eine Gruppe ist oft mehr als die Summe ihrer Teile. Wenn die Chemie stimmt, entsteht bei jedem der Beteiligten mehr, als er sich allein träumen lässt, das Modewort heisst «Synergie». Manchmal aber, bei so genannten «Allstar»-Treffen zumal, behindern sich die Cracks bei der gegenseitigen Entfaltung. Was uns die drei Tenöre lehren. Oder der Fussball: Gott sei Dank wird eine Mannschaft nicht auf dem Reissbrett entworfen. Die Ansammlung der besten Individuen garantiert keineswegs auch die beste Mannschaft.
Im Fall des Trios, das sich am 17. Dezember 1962 in einem New Yorker Studio zusammenfand, liegen die Dinge noch komplizierter: Es beweist sowohl das eine wie das andere und ist deshalb ...