Nächste Woche steht der frühere UBS-Banker Bradley Birkenfeld für eine weitere Anhörung vor Gericht in Florida. Er muss sich wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung verantworten. Der Fall ist mehr als nur eine isolierte Ermittlung gegen einen möglicherweise kriminellen Banker. Eigentlich geht es um die Zukunft des Schweizer Finanzplatzes.
Der 43-jährige Amerikaner Birkenfeld arbeitete zwischen 2001 und 2006 als Direktor bei der UBS-Filiale in Genf. In dieser Zeit geschäftete er mit dem in Amerika wohnhaften russischen Immobilienmilliardär Igor Olenicoff. Dabei soll Birkenfeld, mit Hilfe eines liechtensteinischen Komplizen namens Mario Staggl, zweihundert Millionen Dollar am US-Fiskus ...