Ende der sechziger Jahre tobte in der Schweiz die grosse «Überfremdungsdebatte». Damals wie heute gab es im Volk, am Stammtisch, an der Basis, unterhalb der Elite, die wachsende Befürchtung, es seien zu viele Ausländer in der Schweiz. Die Sorgen richteten sich weniger gegen Ausländerkriminalität, die erst später importiert wurde, sondern man fürchtete eine zu grosse Präsenz von Nichtschweizern im Land mit der Folge, wie es damals in einem offiziellen Bericht hiess, von «gestörten politischen Verhältnissen, wenn ein grosser Teil der in der Schweiz wohnhaften Ausländer zu den geschichtlichen und staatlichen Grundlagen sowie zu den politischen Einrichtungen unseres Landes keine Be ...