Es scheint eine Art Zwang zu sein, der Journalisten befällt, die über Dieter Behring berichten. Unisono greifen sie zu wenig schmeichelhaften Wortkombinationen, um den 50-jährigen Basler Financier zu beschreiben: Finanzhai, Anlagebetrüger, Hochstapler, Taschenspieler, Börsenspekulant, Finanzakrobat, Hedge-Fund-Künstler, Geldjongleur, Börsenguru, gern auch mit den Adjektiven «entzaubert» oder «gestrauchelt» verbunden.
Dieter Behring, einst beliebt bei Politikerinnen wie Anita Fetz und Privatbanken wie Sarasin, gilt nicht nur den meisten Medien als grösster Wirtschaftskriminelle des Landes seit Werner K. Rey, «mutmasslich» natürlich: Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Behri ...