Von allen Comic-Superhelden ist Spider-Man der gebrochenste: ein Hamlet im Spinnen-Outfit. Ein Held sein oder doch lieber ein Normalo? Peter Parker, ein schüchterner Junge, liebt Mary Jane und kann es ihr doch nicht sagen. Er entdeckt an sich die Superkräfte und vermag ihr auch damit nicht zu imponieren. Er flüchtet sich in die zweite Identität, um ungestört seiner gesellschaftlichen Verantwortung nachgehen zu können. Ein Pubertätstraum, den Stan Lee, der Shakespeare der Marvel-Comics, erfand. In der Reihe der zahlreichen Comic-Verfilmungen wurde «Spider-Man» die mit Abstand geglückteste und erfolgreichste. Eine Fortsetzung unter der bewährten Regie von Sam Raimi war Ehrensache. U ...