Russische Telegram-Kanäle führen penibel Buch, wenn wieder ein ausländischer Söldner in der Ukraine getötet wurde. Neben dem Namen werden Ort und Zeit des Todes notiert, ergänzt um ein Foto, das säuberlich rot durchgestrichen ist. Mal ist es ein Pole, mal ein Lette, mal ein Australier. Bei den meisten Toten scheint es sich um Briten zu handeln. Sie stellen mit schätzungsweise 3000 freiwilligen Kämpfern in ukrainischen Diensten das zweitgrösste Söldner-Kontingent, vor den US-Bürgern. Die meisten Freiwilligen kommen aus Georgien, deren Kommandeur Mamuka Mamulaschwili viele Kämpfer anderer Nationen auf ihren Einsatz vorbereitet hat.
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