UBS. Der Ton wird schärfer, die Häme nimmt zu. Genüsslich weiden sich die Medien von Tages-Anzeiger bis NZZ an der Misere der Schweizer Grossbank, die mit ihrem Milliarden-Abschreiber im letzten Quartal tatsächlich einen Minus-Weltrekord in der Geschichte des Bankwesens erzielte. Doch bevor sich die allgemeine Misserfolgs-Begeisterung zur Forderung auswächst, dass führende UBS-Manager geteert und gefedert durch die Bahnhofstrasse geschleift werden sollen, muss man sich daran erinnern, was die Bank in den letzten Jahren der Schweiz an Steuern einbrachte. Rund drei Milliarden Franken hat die UBS zwischen 2003 und 2006 in die öffentlichen Kassen gewirtschaftet. Es ist ein schwacher Trost ...