Die Meldung überraschte Freunde wie Feinde. Ohne sichtbare Anzeichen des Widerwillens verkündete VBS-Vorsteher Ueli Maurer (SVP), dass er die Schweizer Truppen im Kosovo aufstocken wolle, von 220 Soldaten auf maximal 300. Das Mandat der Swisscoy solle bis Ende 2014 verlängert werden. Gleichzeitig wurde bekannt, dass der Bundesrat vom Verteidigungsminister fordert, jährlich eine Milliarde Franken einzusparen.
Würde Maurer den Nato-Hilfseinsatz auf dem Balkan stoppen, hätte er auf einen Schlag fünf Prozent des geforderten Betrags eingespart. Aber offensichtlich setzt der SVP-Bundesrat andere Prioritäten. Bereits sinniert er über einen «Rückzug der Armee aus den Randregionen». Das ...