Adolf Ogi hatte alles versucht, um 2006 die Olympischen Winterspiele ins Wallis zu holen. Der damalige Sportminister reüssierte nicht. In den Hinterzimmern des Internationalen Olympischen Komitees (IOK) verfing das Lobbying zugunsten des Austragungsorts Turin. An dieser Niederlage trug der Charismatiker Ogi schwer.
Jetzt steht das Wallis wieder in den Startlöchern. Das Bewerbungsdossier «Sion 2026» liegt vor. Nicht Gigantismus, sondern kleine, auf bestehenden Infrastrukturen basierende, finanziell tragbare Spiele sind angesagt. So wie es das IOK mit seiner «Agenda 2020» skizziert hatte. Der Gesamtbundesrat hat letzte Woche bekräftigt, dass er «Sion 2026» einerseits ideell und ...