Bern
Punkt 11.30 Uhr. Besuchereingang. Angespannte Ruhe. Der Fedpol-Beamte beobachtet mich scharf. Das Bundeshaus sei aus terroristischer Sicht ein attraktives Ziel, behaupten Sicherheitsexperten. Darum wurde kürzlich für 5 Millionen Franken aufgerüstet. Der Beamte studiert meinen Ausweis, mein Äusseres: schwarzgekleidet, abstehende Haare, seitlich rasiert, fremdländisch wirkende Lippen, Profiling-Typ «Wanderprediger» oder «Mitglied einer Kommunikations-Guerilla».
Fette Beute für die Freunde des Shitstorms: «Frau Wahrhaftig» Irène Kä ...