Am 7. Oktober, ein Jahr nachdem Hamas-Gangster Hunderte von israelischen Zivilisten brutal ermordet hatten, weigerte sich Vizepräsidentin Kamala Harris, Israels Premierminister Benjamin Netanjahu zu würdigen. Schauplatz ihrer auffälligen Brüskierung war ein landesweit ausgestrahltes Interview in «60 Minutes» auf CBS, dem Urgestein der Nachrichtenmagazine. Harris zuckte zusammen, als der ungewöhnlich neugierige Korrespondent fragte, ob Netanjahu angesichts seiner hartnäckigen Weigerung, sich dem Druck des Weissen Hauses zu beugen, als «wahrer Verbündeter» der USA betrachtet werden könne. Harris, die von ihrer israelfeindlichen linken Flanke stark unter Druck gesetzt wird, g ...