Zu den schönen Bräuchen, die gleichzeitig mit der DDR untergegangen sind, gehört auch der Subbotnik, ein mehr oder weniger freiwilliger Arbeitseinsatz an einem ansonsten arbeitsfreien Tag. Schulklassen, Hausgemeinschaften und Arbeitsbrigaden rückten aus, um Strassen zu reparieren, Müll einzusammeln oder heruntergekommene Rentnerwohnungen zu putzen. Die Teilnahme am Subbotnik brachte den Aktivisten Pluspunkte ein, die beim Antrag auf Zuteilung Âeiner Wohnung oder eines Telefonanschlusses entsprechend berücksichtigt wurden.
Das ist alles lange her, kaum jemand weiss noch, was ein Subbotnik ist, aber die Idee als solche ist nicht tot. Sie heisst jetzt «Weg-mit-dem-Dreck!» .Letzten Fre ...