Er ist eine der eigenwilligsten Figuren in der deutschen Literaturlandschaft: zwiespältig und wunderlich, schroff und gleichzeitig von eigenartiger Sanftmut. Vor allem aber ist Peter Handke – neben Thomas Bernhard, Elfriede ÂJelinek oder Friederike Mayröcker einer der Âherausragenden Autoren der neueren österreichische Literatur – bis auf den Grund seiner Existenz unangepasst. Man könnte ihn einen Exzentriker nennen. Das verstellt aber nur den Blick auf das, was ihn wohltuend vom Zeitgeist abhebt: Peter Handke ist ein Einzelgänger, der sich weder im realen Leben noch in seinen ÂBüchern um angesagte Strömungen schert. ÂJeder Form von Mode geht er konsequent aus dem Weg. Politis ...