Toni Brunner – SVP-Charmebolzen, alt Nationalrat und ehemaliger Präsident der nationalen Partei, jetzt Mitglied der Kandidatenfindungskommission für die Nachfolge von Bundesrat Ueli Maurer – ist für einen Moment aus der Rolle gefallen. «Die SVP hätte es verdient, eine Frau in die Landesregierung zu delegieren», sagte er am Schweizer Fernsehen. «Darum, eine Frau auf einem Zweierticket ist das Minimum, was der Anspruch der SVP sein müsste.» Was ist bloss in Brunner gefahren, fragten sich viele Beobachter. Plötzlich operiert der erfahrene Politiker mit dem Quotenprinzip, das bei seiner Partei so verpönt ist.
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