Wann immer der Oscar-prämierte Dokumentarfilmer Michael Moore zur Kamera greift, sind Kontroversen angesagt. Ob er den Kapitalismus («Roger & Me»), die Waffenlobby («Bowling for Columbine»), den Irakkrieg («Fahrenheit 11/9») oder den amtierenden Präsidenten («TrumpLand») ins Visier nahm – immer war allerdings klar, auf welcher Seite Moore stand. Und wenn der 66-Jährige, der sich gerne als respektloser Teenager inszeniert, etwas an Barack Obama, Bernie Sanders oder Al Gore zu kritteln hatte, dann, weil ihm diese zu rechts waren. Der Applaus des linksliberalen Mainstreams war ihm stets sicher.
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