An einem prächtigen Sonntag kraxeln wir hinter dem rüstigen Emmentaler Bauern einen steilen Hang hinauf. Ueli Langenegger hält an und erklärt den ahnungslosen Städtern, was ein Plenterwald ist: ein Wald, in dem «Gäggelischüeler, Ungerwisigler, Manne im Chrut, Grossväter mit Glatze», also verschiedenartige Bäume aller Alter, Grössen und Stärken, vereint zusammenleben. Ein paar hundert Meter weiter zeigt er uns eine Gruppe hoher, alter Weisstannen mit schütterer Krone. «Schaut, da wächst nichts Junges nach, bloss Brombeerstauden.» Die alten, eng nebeneinander stehenden Bäume lassen das Licht nicht bis zum Boden durch. Er alleine habe seinen Wald richtig gepflegt, wettert Lang ...