Im Jahr 2009 taucht in der Presse erstmals ein Bericht über eine «dominierende» Präsenz nigerianischer Kokain-Dealer in der Schweiz auf. «Menschenhandel und Nigeria», ein «grosses Geschäft», meldete der Beobachter 2016 – «auch in der Schweiz». Im Folgejahr titelte der Tages-Anzeiger: «Ein brutales Geschäft erreicht die Schweiz.»
Wie gravierend sind die Ausmasse hierzulande? Sibyl Kurz, Mediensprecherin vom Bundesamt für Polizei (Fedpol), bestätigt, dass «kriminelle Gruppierungen nigerianischer Herkunft» in der Schweiz aktiv seien, «hauptsächlich im Kokainhandel». Es ge ...