Bern steht weiter unter dem Eindruck des verunglückten Besuchs von EU-KommissionsPräsident Jean-Claude Juncker am 23. November. Und es klingt fast ein wenig rat- und fantasielos, wenn der neue Bundespräsident Alain Berset (SP) nach dem definitiven Verdikt aus Brüssel, die Gleichwertigkeitsanerkennung der Börsenregulierung werde nur für ein Jahr gewährt, zu Protokoll gibt: «Wir müssen ab jetzt einen engen Austausch führen, um zu sehen, auf welcher Grundlage wir Vertrauen und Zusammenarbeit aufbauen können.»
Um zu verstehen, welches Psychodrama sich im Bundesrat in den letzten Tagen des verflossenen Jahres nach dem Besuch von EU-Chefkommissar Jean-Claude Juncker abspielte, ist ein ...