Ich lag in meinem Bett, hustend, schwer erkältet, als mein Handy piepste und mir ein Freund die Nachricht des Austritts per SMS durchgab. Noch unfähig, die Meldung in ihrer historischen Bedeutung einzuordnen, erfasste mich bald ein Gefühl anschwellender Euphorie. Auch ich hatte zu jenen Verzagten gehört, die den Briten diesen phänomenalen, epochemachenden und segensreichen Volksentscheid nicht zugetraut hatten. Wie viele andere war ich der Meinung gewesen, dass die Drohszenarien und Einschüchterungsversuche der Brexit- Gegner verfangen, dass ein Austritt, eine Scheidung, zu schmerzhaft sein würde für die von unablässiger Propaganda bedröhnten Briten. Was für ei ...