Es beginnt mit dem Puls und endet auch damit. Dazwischen liegen – über, unter, neben dem Puls, der nie aussetzt – sechsundfünfzigeinhalb Minuten musikalischer Ausnahmezustand. Das ist etwas vom Schönsten, Kraftvollsten, Erratischsten, was in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts komponiert wurde. «Music for 18 Musicians» heisst das Werk nüchtern, geschrieben zwischen 1974 und 1976 von Steve Reich, welturaufgeführt am 26. April 1976 in der Town Hall, New York, erstveröffentlicht zwei Jahre später auf dem Münchner Label ECM.
Es wirken mit: Cello (1), Violine (1), Klarinette (2), Flügel (4), Marimba (3), Xylofon (2), Metallofon (1), Stimme (4). Es gibt: keine Pausen, keine So ...