«I’m gonna booglarize you, baby!» Diese rätselhaften Worte grollt ein fülliger Herr mit Kinnbärtchen ins Mikrofon, während hinter ihm drei Gitarristen immer wieder dasselbe Riff spielen und der Schlagzeuger ein Bikinihöschen als Kopfbedeckung trägt. Es ist Sommer 1972, und ich schaue mir im Fernsehen den «Beat Club» an. Captain Beefheart and the Magic Band heisst diese Truppe. Ich bin begeistert. Immerhin bin ich in einem Alter, da ich schon erste kulturelle Enttäuschungen hinter mir habe: Hermann Hesse ist zu weich, Nietzsche zu augenrollend-schnauzbärtig und die Popmusik zerrissen in Kunst und Kommerz. Da trifft mich die Musik des Captain zutiefst im Inneren. Das ist genau da ...