Sarah vermutete, dass ihr Mann Nick sie betrog. Sie wusste nicht, mit wem, aber die Ahnung wurde immer stärker. Eines Abends fragte sie ihn. Er sagte nein. Sie war sicher, dass er log, und begann zu weinen.
Als Sarah der Therapeutin Louann Brizendine von ihrem Verdacht und Nicks Reaktion erzählte, sah die amerikanische Neuropsychiaterin einen präzisen Film vor sich.
Wäre Sarahs Gehirn an jenem Abend mit einem Kernspintomographen untersucht worden, sagt Brizendine, hätten die dürren Fakten durch eine wesentlich interessantere Geschichte ergänzt werden können. Warum war Sarah überzeugt, dass Nick log? Typisch weiblicher Argwohn? «Typisch weibliche Gehirnleistung», sagt die Wissensch ...