Pascal Forster, 35Consultant bei Heidrick & Struggles, Zürich«Wenn eine Frau in eine Topposition einsteigen will, dann muss sie ganz klar ihre persönlichen Prioritäten signalisieren. Und hier beobachte ich oft einen grossen Unterschied zwischen Schweizerinnen und Ausländerinnen. Während viele gut ausgebildete Frauen aus dem angelsächsischen Kulturkreis die Karriere an die erste Stelle setzen, die Geburt quasi als ‹non-event› begehen und bereits nach vierzehn Tagen wieder an ihrem Arbeitsplatz sind, lassen es die Schweizerinnen in vielen Fällen offen, ob sie nach der Geburt im gleichen Stil weiterarbeiten werden. Viele Frauen hierzulande setzen sich bis etwa 35 erfolgr ...