Erst wenn man Jodie Foster wieder auf der Leinwand sieht, merkt man, dass man sie vermisst hat: diese merkwürdige Dringlichkeit und die herausfordernde Klugheit ihrer Figuren, die tiefe, heisere Stimme, die Unruhe in den Augen. Keine andere Schauspielerin lässt einen so greifbar an ihrer Rolle teilhaben, ganz egal, wie gelungen der Film ist. Aber Jodie Foster macht nicht mehr viele Filme.
Ihr jüngster, «Flightplan», erzählt die Geschichte einer seit kurzem verwitweten Flugzeugingenieurin, die während eines Langstreckenflugs einnickt und beim Aufwachen ihre junge Tochter nicht mehr findet. Weder Passagiere noch Personal erinnern sich, sie in Begleitung eines Kindes gesehen zu haben, u ...