Warum tut er sich das an? Weshalb kehrt ein begnadeter, millionenschwerer Investmentbanker der Wall Street den Rücken, um fortan für globale Gerechtigkeit und Solidarität mit den Armen zu kämpfen? James Wolfensohn wusste doch, was ihn erwartet, als er sich vor acht Jahren auf den obersten Job bei der Weltbank einliess. Stets dem Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit aus-gesetzt, misstrauisch beäugt von linken Ökogruppen, gehasst von Globalisierungsgegnern, verachtet von rechtskonservativen Regierungen und neoliberalen Politikern. Mithin kein Job, mit dem man sich Freunde macht.
Und dann war da noch die Sache mit seinem Geld. Um es gleich zu sagen: Wolfensohn hat kein Problem damit, da ...