Es war eine Fehlermeldung mit Nachhall: Letzten Sommer gestand Ueli Maurers Finanzdepartement ein, dass es bei der Heiratsstrafe falsch gerechnet hatte und dass nicht nur eine kleine Minderheit von Gutverdienern, sondern in Tat und Wahrheit mehrere hunderttausend Ehepaare unter der steuerlichen Benachteiligung leiden. Seither hat die lange vor sich her dümpelnde Diskussion um die richtige Besteuerung von Verheirateten kräftig Fahrt aufgenommen. Dass Doppelverdiener-Ehepaare dem Fiskus heute deutlich mehr Steuern abliefern müssen als gleich situierte Konkubinatspaare, ist auf die Progression bei den Einkommenssteuern zurückzuführen. Die Löhne von Ehemann und Ehef ...