Nach aussen hin gibt sich die EU-Kommission gelassen. Zwar beobachte man den Entscheid der Schweiz an diesem Sonntag über die Personenfreizügigkeit mit Interesse, aber letztlich habe die EU andere Dinge zu tun; um Fragen von weltpolitischerem Format müsse man sich kümmern, vernimmt man aus Brüssel: die Finanzkrise, der Krieg in Gaza, der kaum beigelegte Gas-Streit zwischen Russland und der Ukraine. Das mag sein. Dennoch fällt auf, wie ungeschickt sich die EU-Vertreter anstellen, wenn es um die Schweiz geht. Ihre Äusserungen verraten Nervosität, oft sind es schlecht getarnte Drohungen gegen die angeblich so unwichtige Schweiz. Sagten die Schweizer nein, liess der tschechische Aussenmi ...