Das mediale Gewitter, das dieser Tage über der SRG niederging, hat sich Generaldirektor Armin Walpen selbst zuzuschreiben. Hätten seine Fernsehchefs nicht laut über den Ausbau der Internetaktivitäten nachgedacht, wäre Walpen kaum auf die Idee gekommen, öffentlich über mögliche Gebührenerhöhungen zu sprechen. Damit aber zog der SRG-Chef den Zorn der Schweizer Zeitungsverleger auf sich. Sie stossen sich daran, dass das hochdotierte Gebührenfernsehen die privaten Medien auf ihrem eigenen Terrain konkurrenzieren will. Das führte mit dazu, dass Bundesrat Moritz Leuenberger jetzt zum ersten Mal den Finanzhaushalt der SRG durchleuchten lässt. So wie das bei der Post und den SBB schon l ...