Dass das in die Breite und in die Tiefe wuchernde Konstrukt Europäische Union (EU) in Wirklichkeit eine Anhäufung von Versprechungen und nicht gedeckten Checks ist, war nüchternen Analytikern immer klar. Zumindest indirekt gesteht die Gemeinschaft jetzt selbst ein, dass sie ihr ausuferndes Programm nicht bezahlen kann. Die Fiskalpolitik und Finanzsituation der Mitgliedstaaten und der Brüsseler Zentrale sind mittlerweile derart desaströs, dass die EU sich genötigt fühlt, bei Drittstaaten Kontributionen und andere Zugeständnisse zu erpressen: bei der Schweiz im vergangenen Jahr eine Milliarde Franken für die Osterweiterung, vor einer Woche eine Nachzahlung von einigen hundert Millione ...