Das Papier, acht Seiten lang, klingt trocken und verspricht nicht unbedingt Zündstoff: «Interviews mit angehenden Doktorierenden», ein «Leitfaden zur Durchführung erfolgreicher Bewerbungsgespräche». Es gehe dabei um «wertvolle Tipps» und «Hinweise dazu, wie Sie Bewerbungsgespräche mit Kandidat*innen für eine Position als Doktorierende positiv gestalten können». Man mag als Liebhaber der deutschen Sprache und einer korrekten Schreibweise schon hier über das penetrante Gendern stolpern, aber das ist man inzwischen von solchen Institutionen schon fast gewohnt. Die Ratschläge richten sich an Professoren, Absender ist das Vizerektorat People & Culture, wie es sich nennt. ...