Bei unserem Firmenevent gab es geschlechtsneutrale Toiletten. Ich fühlte mich dabei unwohl. Darf ich das sagen, ohne als reaktionär zu gelten?», fragte Michaela U. neulich in der NZZ. Die Antwort der zuständigen Journalistin ging interessanterweise komplett am Kern der Frage vorbei. Statt auf das eigentliche «reaktionär»-Thema einzugehen, referierte sie über weibliche Toilettendiskriminierung, Schlangen vor Damentoiletten, Stehpinkler-Dramatik und endete mit dem charmanten Vorschlag, beim nächsten Event einfach mehr Damenklos bereitzustellen. Das ist etwa so, als würde man fragen: «Bin ich altmodisch, weil ich Briefe noch von Hand schreibe?» Antwort: «E-Mails sind schnell. ...