Forscher der ETH fordern einen «Paradigmenwechsel». Bei der Sanierung von Gebäuden soll nicht mehr striktes Energiesparen oberstes Ziel sein, sondern die Vermeidung des klimaschädigenden CO2. Hansjürg Leibundgut, ETH-Professor für Gebäudetechnik, und seine Kollegen des Departements Architektur propagieren ein Gebäudemodell, bei dem Sonnenenergie, die im Sommer im Überfluss vorhanden ist, über eine Sonde im Erdreich gespeichert wird. Im Winter wird die Wärme wieder ins Gebäude geleitet. Weil auf diese Weise CO2-frei geheizt werden kann, sei es nicht mehr sinnvoll, Gebäude radikal zu isolieren, folgern die ETH-Forscher. Im Gegensatz dazu halten die Verfechter einer strikten Wärme ...