«Uno befiehlt der Schweiz, ein Urteil des Bundesgerichts zu stoppen», titelt die Sonntagszeitung. Dabei geht es um ein behindertes Mädchen im Rollstuhl mit kognitiver Beeinträchtigung. Die Aargauer Behörden und das Bundesgericht sagen: Ja, das Mädchen muss in eine Sonderschule. Jetzt kommt ein Uno-Gremium – der Kinderrechtsausschuss – und «befiehlt, das Bundesgerichtsurteil bis zum Ende des Verfahrens auszusetzen». Das Mädchen solle so lange in der Regelschule bleiben. Für die Beteiligten sei klar, dass das Bundesgerichtsurteil damit ausgehebelt werde, denn solche Uno-Verfahren dauerten Jahre. Der Fall ist ein Paradebeispiel für ein dysfunktional gewordenes international ...