Bern
Der Bundesrat schickte einen Chefbeamten vor, um die Botschaft zu überbringen. Benoît Revaz, etwas über fünfzig Jahre alt, liebenswürdiger Blick, lichtes Haar, leicht nasale Stimme, mit der der Welsch-Walliser die hochdeutschen Konsonanten abdämpft, seit 2016 Chef des Bundesamts für Energie (BFE), eines der wichtigsten Ämter in der Bundesverwaltung. Die Landesregierung, so Revaz, habe entschieden, dass sie sich gegen eine Weiterentwicklung des EU-Stromabkommens stellen werde, falls diese auf die heimische Stromproduktion übergreifen sollte.
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